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Etwas Glück weitergeben

Freiwilligen-Portrait Marlene Lechler: Mit dem Freiwilligen Zentrum Fürth ist Marlene Lechler schon lange vertraut, sie wurde inzwischen in zwei Einrichtungen vermittelt: Mittwochs auf ‚ihrer Station‘ im Fürther Klinikum, donnerstags im Sofienheim der Diakonie Fürth.
Marlene Lechler kam vor gut 40 Jahren von Düsseldorf nach Fürth – der Liebe wegen, wie sie erzählt.

Zuerst arbeitete sie als Sekretärin im Fürther Klinikum, danach knapp 30 Jahre lang bei der Firma Uvex. „Bis auf vier Jahre Kinderzeit, um meinen Sohn und meine Tochter zu betreuen, war ich immer berufstätig“, berichtet sie nicht ohne Stolz, „und im Krankenhaus war ich auch nur zweimal, nämlich zur Geburt meiner Kinder“. Und das sieht man der attraktiven, Anfang Siebzigjährigen auch an: aktiv und immer in Bewegung.

Mittwochs im Fürther Klinikum kümmert sie sich um Patienten, die seelischen Beistands bedürfen. “Oft sind es ja nur kleine Dinge, die die Menschen schon ein wenig trösten“. Im Fürther Klinikum ist sie zur willkommenen Institution geworden und bekam für ihr Wirken dieses Jahr bereits ihre 10. Urkunde überreicht.

Donnerstags wird sie nun seit gut fünf Jahren im Sofienheim, einem Seniorenpflegeheim der Diakonie Fürth, erwartet. Ein Lächeln kommt über ihr Gesicht wenn sie erzählt, dass sie erst einmal „ihre Mädels“ begrüßt. Die „Mädels“ sind Damen zwischen 80 und 102 und freuen sich immer sehr auf ‚ihre Marlene‘.

Auch Friederike Sedders vom Sozialdienst des Sofienheims lobt: „Sie ist eine Bereicherung für unser Haus“. Das herzliche Miteinander tut den Bewohnern gut und vor allem freut sich die Gruppe auf den wöchentlichen Singkreis. „Der letzte Fasching mit Musik und Tanz war ein Hit“, freut sich Marlene Lechler. „Mein Mann und ich waren praktisch die Vortänzer“.

Tanzen geht sie mit ihrem Willi regelmäßig. Marlene Lechler strahlt eine große Ruhe und Zufriedenheit aus. „Ich hatte sehr viel Glück in meinem Leben, wir sind eine harmonische Familie, gesund, haben einen großen Freundeskreis. Somit ist es für mich eine Freude und Selbstverständlichkeit etwas von meinem Glück an andere weiterzugeben.“ Und das passiert auf direktem Wege, immer mittwochs und donnerstags in Fürth.

 

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